Presse         

„Eine Bereicherung, daß wir uns hier einbringen dürfen“

oder: Emotionen aus der Tiefe Warme Farben in Öl und Acryl: Ilse Voigt stellt im St. Vincenz-Krankenhaus aus

 

Netzbacherin präsentiert ihre „Bilderwelten“   

                           
Die Künstlerin Ilse Voigt (Zweite von rechts) vor ihren Gemälden, die derzeit in der LImburger Volksbank ausgestellt werden. Links Georg Weisenfeld, Regionalmarktleiter, sowie Ulrike Westerweg von der Voba und Anette Wick (rechts), die Tochter von Ilse Voigt. Foto: NNP      
 

Von der Sonne durchflutete Gemälde, frühlingshafte Blumen im Großformat, Landschaften ferner Länder, kühne Farbgebilde in abstrakter Stilrichtung – dies alles und noch mehr präsentiert derzeit die Netzbacher Malerin Ilse Voigt in der Kundenhalle der Limburger Volksbank.

Aufspringende Knospen mit dezenten Farbkonturen akzentuiert, verleiten den Betrachter zum längeren Hinsehen genauso wie die fremde Stadt im Abendlicht und ihre Darstellung von Paaren in vertrauter Zweisamkeit.

„Bilderwelten“ nennt die Künstlerin ihre Präsentation, die neue Gemälde beinhaltet und auch einen Querschnitt durch verschiedene Schaffensperioden der jüngsten Zeit bietet.

„Die Ausstellung zeigt zugleich auch Veränderungen meiner Malweise“, sagt Ilse Voigt. „Dies ist in meinen Bildern spürbar und auch in der Motivgestaltung deutlich sichtbar, die durch den Wechsel von Erlebtem beeinflusst wurden.“

Die Netzbacher Malerin ist schon lange der Malerei verbunden. Sie widmet sich gerne spielerischen Experimenten mit Farben, Strukturen und verschiedenen Techniken. Dazu gehört die Öl- und Acrylmalerei sowie Aquarell- und Tuschetechnik auf Leinwand oder Papier.

Alle ihre Exponate sind Originale, die sie mit Begeisterung in ihrem Atelier in Netzbach sowie auch auf zahlreichen Reisen im europäischen Raum mit anerkannten Dozenten geschaffen hat.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Volksbank in der Werner-Senger-Straße 8 noch bis zum 22. Mai zu sehen. nnp


 

Kunst im Atelier und im Garten

07.10.2015 Foto: Rolf Kahl Die junge Geigerin Karolina Biedowska sorgte mit drei Stücken für die musikalische Untermalung und sorgte bei den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern auf große Begeisterung.


Netzbach. 

Viele Gärten zeigen sich derzeit in einem wunderbaren, herbstlichen Bild. So auch der Garten der Netzbacher Malerin Ilse Voigt. Zur elften „Ausstellung im Garten“ lud sie mit acht weiteren Künstlern die interessierte Bevölkerung und die „Freunde kreativer Gestaltung“ ein. Ist der Garten in der Mühlgasse 13 schon im Alltag eine Attraktion, so entwickelt er während der Ausstellungstage seine ganze natürliche und künstlerische Pracht.

Als die Netzbacher Malerin vor Jahren ihre erste Ausstellung startete, hatte sie nicht in den kühnsten Träumen erwartet, dass 2015 immer noch so viele Besucher kommen. Ihr Konzept, ihren idyllischen, naturnahen Garten, die Räumlichkeiten ihres gesamten Hauses mit all seinen verwinkelten Ecken, mit Atelier, Balkon und sogar mit dem Wohnzimmer für ihre Werke und den Kunstobjekten all ihrer Mitaussteller zu nutzen, erwies sich als Volltreffer. An all diesen genannten Orten platziert, lassen die Kunstwerke eine reizvolle, lebendige Atmosphäre entstehen, die zum Verweilen einlädt und unerwartete Entdeckungen und Begegnungen ermöglicht. Die Gewaltigkeit des alten Baumbestandes, die Teichanlage, das Kräuterbeet, die verschiedensten Strauch-, Busch- und Heckenpflanzen bieten den Hobbykünstlern die Möglichkeit, ihre Werke im Spannungsverhältnis zur Natur zu präsentieren. Die Hausherrin liebt ihren Garten, in dem Rosen wurzeln, der Lavendel duftet, der Rittersporn leuchtet, die Gräser und Moose Insekten anlocken. Sie liebt die Katze des Nachbarn, die durch den Garten streift, die Schmetterlinge, die Bienen und die Schnecken, sie liebt die Sonne, den Regen, den Tau und den Wind, sie liebt das Haus und ihre Besucher. „Die größte Künstlerin auf Erden ist die Mutter Natur. Und weil wir Menschen ein Teil von ihr sind, steckt auch in jedem von uns ein Künstler“, formulierte Ilse Voigt schon vor Jahren.

Dieser Tage hatte sie ihr idyllisches Anwesen wieder einmal zu einer großen Galerie gemacht. Bei der offiziellen Ausstellungseröffnung freute sich die Netzbacherin, viele Stammgäste ihrer Ausstellungen begrüßen zu können. „Doch ich habe heute auch unheimlich viele neue Gesichter gesehen.“ Die Laudatio zur Ausstellung sprach Marion Adelmann, und die junge Geigerin Karolina Biedowska sorgte mit drei Stücken für die musikalische Untermalung. Bei freiem Eintritt sammelten die Aussteller Spenden für die „Flüchtlingshilfe Untere Aar“.

Die Ausstellung, an der sich neben Ilse Voigt noch Gisela Hollmann/Garten-Kunstkeramik, Marlies Kahl/Schmuck, Peter Vater/Skulpturen aus Ton und Holz, Brunhilde Butzbach/Malerei und Tonskulpturen, Karl-Heinz Wenzhöfer/Holzobjekte, Eugen Tomme/Steinbildhauer, Alexander Uhrig/Steinbildhauer und Ulrike Herz/Betonkunst beteiligen, ist noch einmal am 10. und 11. Oktober jeweils von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen (auch bei Regenwetter).

(rpk)

Gartenidylle als tArt-Ort

25.05.2016 Zum vierten Mal nimmt Ilse Voigt mit befreundeten Künstlern am hessischen Kulturprojekt „tArT-Orte“ vom 26. Mai bis 12. Juni teil.Foto: Kahl Am „tArt-Ort“ Netzbach gibt es auf jeden Meter Kunst der unterschiedlichsten Art aufzuspüren und zu entdecken. Ilse Voigt, Gisela Hollmann, Marlies Kahl (von rechts) und alle ausstellenden Künstlerfreunde freuen sich auf viele „Kunstdetektive“.


Netzbach. 

Die Netzbacher Künstlerin Ilse Voigt (Malerei und Skulpturen) ist seit vielen Jahren mit ihrer eigenen Veranstaltungsreihe „Kunst im Garten“ weit über die Ort- und Kreisgrenzen hinaus bekannt. In wenigen Tagen wird sie gemeinsam mit Peter Vater, Neuwied (Holz- und Tonarbeiten), Gisela Hollmann, Singhofen (Gartenkeramik), Marlies Kahl, Flacht (Schmuck), Rolf Kahl, Flacht (Fotografie), Sabine Bach, Netzbach (Patchwork) und Klaus & Klaus, Diez (Holz-Objekte) wieder an der länderübergreifenden Ausstellungsreihe „tArt-Orte“ teilnehmen. Im traumhaften, parkähnlichen Garten ihres Anwesens, in verschiedenen Räumen und in ihrem Atelier in der Mühlgasse 13 wollen Ilse Voigt und die übrigen Aussteller ihre Werke präsentieren.

Am Donnerstag, dem 26. Mai, findet ab 15 Uhr eine Vernissage statt, die von Stefan Schwarz (Gesang) und Inge Klose (Lesung) mitgestaltet wird. Mehr Infos im Internet unter www.tart-orte.de sowie www.ilse-voigt.de.

Öffnungszeiten: Donnerstag, 26. Mai, von 11 bis 18 Uhr; Samstag. 28. Mai, von 11 bis 18 Uhr; Sonntag, 29. Mai, von 10 bis 18 Uhr; Samstag, 4. Juni, von 11 bis 18 Uhr; Sonntag. 5. Juni, von 10 bis 18 Uhr; Samstag. 11. Juni, von 11 bis 18 Uhr; Sonntag. 12. Juni, von 10 bis 18 Uhr. Mehr Infos im Internet unter www.tart-orte.de.

Die Spendenerlöse der Ausstellungstage sollen diesmal für die Typisierungsaktion des schwer erkrankten 17-jährigen Fabian Sopp aus Patersberg bereitgestellt werden (Stefan-Morsch-Stiftung).

(rpk)